Vater und Sohn

Vater und Sohn
Friedrich dem Großen zum 300. Geburtstag
Ein Programm von und mit Norbert Eilts

Vom Alten Fritz, dem Preußenkönig,
weiß man zwar viel, doch viel zu wenig,
so ist zum Beispiel nicht bekannt,
dass er die Bratkartoffeln erfand.
Drum heißen sie auch - das ist kein Witz:
Pommes Fritz.
Heinz Erhardt (1909-1979)

Es ist wieder Jubiläumszeit: Fridericus Rex bundesweit! Der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen wird zum nationalen Event. Als brandenburgischer Emporkömmling beherrschte der „Kartoffelkönig“ schon zu seiner Zeit die Schlagzeilen. Er wurde gefeiert und verdammt, geliebt und gehasst. Johann Wolfgang von Goethe nannte den Alten Fritz einen Polarstern, um den alles zu kreisen schien. Warum entzündet sein Name bis heute die Menschen? Was macht den 1,65 Meter kleinen Berliner zum internationalen Star? Warum ist er samt seiner exilschwäbischen Verwandtschaft so umstritten? Die Aufführung erinnert an einen zähen Autodidakten, der sich in einer siebenjährigen Feuerprobe behauptete. Der frankophile Freizeitpoet war kein Freund von Romantik und Schönrederei. Seine unverblümten Bonmots zu den Themen Toleranz, Migration, Wohlstand, Staatsverschuldung, Steuer- und Gesundheitspolitik bleiben zeitlos unbequem. Norbert Eilts lässt das Leben des eigensinnigen „Querpfeifers“ und den explosivsten Vater-Sohn-Konflikt der deutschen Geschichte Revue passieren.


mit: Norbert Eilts
   
Konzeption: Friedrich Beyer
   

 

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Letzte Aktualisierung: 16 Dezember, 2011 19:44 Uhr