Philipp Melanchton

Philipp Melanchthon

„Der Lehrer Deutschlands“
Ein Programm zum 450. Todestag des Reformators

„Wer oder was ist ein Melanchthon?“, so wurden einmal Passanten in Melanchthons Geburtsstadt Bretten gefragt. Phantasievoll waren die Antworten: „Ein Fußballer! Ein Nobelpreisträger? Eine chemische Verbindung, vielleicht Bestandteil des Atomkerns?“ Der Religionsvermittler, Bildungspolitiker und Universalgelehrte Philipp Melanchthon (1497-1560) hat im Schatten Martin Luthers die Reformation entscheidend mitgeprägt. „Lehrmeister Deutschlands“, diesen Ehrentitel verliehen ihm seine Zeitgenossen. Eine geschulte Rhetorik galt dem Bildungsreformator als wichtigstes Instrument des Geistes. „Man kann unmöglich seine Gedanken verständlich darlegen, wenn man nicht die Fähigkeit zu reden erwirbt“, erkannte Melanchthon. Auch 450 Jahre nach seinem Tod brauchen wir dringend Menschen, die – wie er – Klartext reden.

Es bietet sich Ihnen die Gelegenheit, diesen Ausnahmegelehrten, der die Beherrschung der sieben freien Künste Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie als Denkgrundlage für unerlässlich hielt, in 1 ¾ Stunden kennen zu lernen. Ein lebendiger Toter mit Aussagen zu Vieltuerei, Schwatzhaftigkeit, Finanzgebaren und Selbstüberschätzung. Fakten unterhaltsam dargeboten von Norbert Eilts.


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Letzte Aktualisierung: 11 November, 2010 6:57 Uhr