Jüdische Zigeunerin



Jüdische Zigeunerin
Heimatlos im Steinbruch der Wörter
Ein Portrait der Lyrikerin Rose Ausländer

In dem Programm von Katharina Reich kommt ein durch Brutalität verletzter Mensch zu Wort, dessen Reaktion auf Gewalt Sprache war. Rose Ausländer wurde 1901 in Czernowitz/Bukowina geboren und starb 1988 in Düsseldorf. Als Jüdin von den Nationalsozialisten verfolgt, überlebte sie im Ghetto Czernowitz. Sie wanderte 1946 in die USA aus, kehrte 1964 nach Europa zurück und zog 1965 nach Düsseldorf. Rose Ausländer veröffentlichte mehr als dreißig Gedichtbände und erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen. Die Autorin gibt mit klarer Bestimmtheit ihre Empfindungen wieder und zeigt, welch berührende Schicksale sich hinter Todesstatistiken verbergen.

Mit: Barbara Mergenthaler und Gudrun Remane
   
Konzeption: Friedrich Beyer
   
Spieldauer: 2 Stunden


 

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realisation: danowski & klages 2006
 
Letzte Aktualisierung: 31 Mai, 2008 10:31 Uhr