Der Mantel



Der Mantel

Novelle von Nikolaj Gogol
Kleiner Kosmos – große Sehnsucht
Ein Beamter stirbt am Beruf
Tragikomische Lebenspleite

Akakij Akakiewitsch, ein kleiner Petersburger Büroschreiber, fristet arm und unbeachtet sein Dasein. Seine Welt ist eine Welt der Akten und Kopien. Eines Tages gerät diese Welt aus den Fugen: Akakijs abgetragener Mantel wird den kommenden Winter nicht mehr überstehen. Unter großen Entbehrungen spart Akakij nun auf einen neuen Wintermantel. Alle seine Gedanken und Träume richten sich fortan auf die Beschaffung des neuen Kleidungsstücks, das Schutz vor dem frostigen Petersburger Klima bieten soll. Der Tag, an dem er das Symbol bürgerlicher Wohlansehnlichkeit endlich von seinem Schneider Petrowitsch bekommt, wird zum Triumph. Aber das Glück ist von kurzer Dauer.

Mit Anteilnahme und Humor schildert Gogol das Leben eines kontaktscheuen Großstadtsingles. Es ist die einzigartige Mischung aus Komik und Tragik, die diese zeitlose Novelle zum unvergesslichen Meisterwerk der russischen Literatur macht. In der Erzählung entpuppt sich die nüchterne Welt der Sachlichkeit als bloße Maske. Hinter ihr verstecken sich die Wünsche, Träume und Leidenschaften der Menschen.

 

Mit: Norbert Eilts
   
Regie: Friedrich Beyer
   
Spieldauer: 1 1/2 Stunden mit Pause

 

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realisation: danowski & klages 2006
 
Letzte Aktualisierung: 15 Februar, 2009 20:20 Uhr