Blaus Wunder

Blaus Wunder

Tätschle, bruddle, nüberlange - vom Zauber der Mundart
Der schwäbische Mundartdichter Josef Eberle, alias
Sebastian Blau. Ein literarisches Programm mit Musik

Sebastian Blaus Werk ist ein Wunder schwäbischer Prägung. Stefan Österle und Anja Meuschke erzählen die Biographie des Mundartdichters und rezitieren spielend Lyrisches, Dramatisches und Essayistisches. Blau schildert mit sprachlicher Harmonie und verblüffender Reimwirkung alltägliche Gegebenheiten und verzaubert den Zuhörer mit wunderbaren Geschichten voll ironischer Heiterkeit. Seine deutlichen, unterhaltsamen Schilderungen schwäbischer Eigenart sind auch für den Reingeschmeckten Anlaß zu herzhaftem Lachen oder besinnlicher Freude. Kein anderer deutscher Volksstamm entwickelt eine so ausgeprägte Selbstironie wie die Schwaben. Sebastian Blau ist einer ihrer brillantesten Vertreter. Ergänzt wird das Programm mit typischen Liedern.

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Die Biographie ist ins Programm eingearbeitet.
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Themen: Liebe / Tod / Flüche / Natur / Heimat / Schwäbische Sprache und vieles andere, das Sebastian Blaus Blick treffend erfaßte.
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Achtung! Es wird so gesprochen, daß auch Nichtschwaben den Text verstehen können.

Josef Eberle (alias S. Blau) wurde 1901 in Rottenburg geboren

1921 Heirat mit Else Lemberger, einer Jüdin
Seit 1928 Mundartgedichte
1933 zwei Monate "Schutzhaft" im KZ Heuberg
1936 Schreibverbot
1945 - Kriegsende untergetaucht, da seine jüdische Frau deportiert werden sollte
1945 - 1971 Herausgeber der Stuttgarter Zeitung
1986 starb Josef Eberle hoch geehrt

 

Mit: Anja Meuschke, Stefan Österle
   
Regie: Friedrich Beyer
 
Spieldauer: ca. 2 Stunden mit Pause

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realisation: danowski & klages 2006
 
Letzte Aktualisierung: 2 Dezember, 2009 14:12 Uhr